Kontroll-Sono Milz

Am Freitag waren wir zur Kontrolle. Die Milz sollte vorsichtshalber 4-6 Wochen nach der letzten Untersuchung nochmal per Ultraschall auf Knoten untersucht werden.

Geschallt hat der Sono-Chef in der Tierklinik diesmal persönlich. Er hat nichts (!!!) gefunden in der Milz, was nicht dorthin gehört. Selbst die verdächtigen Stellen, die sein Assistent das letzte Mal gefunden hatte, konnte er nicht mehr feststellen. Da in der Milz viel an „Umbau“ stattfindet im Gewebe, sei dies aber nicht ungewöhnlich.

Wir brauchen keine Kontrollsono mehr, sondern sollen nur noch die Blutwerte immer mal kontrollieren lassen. Bei 80% der Hunde zeigen sich bösartige Milzveränderungen an den Blutwerten.

Ich bin so froh, dass ich die Milz-OP damals nicht machen habe lassen. Das wenigstens ist Spike erspart geblieben. Und es wäre total unnötig gewesen.

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Gleich mehrere Gründe zur Freude

Die letzten Tage waren sehr schwer für uns. Doch heute gibt es gleich mehrere Gründe zur Freude. Aber der Reihe nach.

Am 31.07.2013 wurde Spikes Herz geschallt. Die kleine Undichtigkeit, von der wir schon seit Jahren wussten, ist nicht schlimmer geworden. Da wir sonst eher selten die Möglichkeit der Sono hatten, wurden auch gleich alle anderen Organe mit geschallt.

Beim Schallen der Milz wurden zwei Knoten der Größe 0,6 und 0,5 mm gefunden. Der Rat der Tierärztin, die geschallt hat, war die Milz gleich entfernen zu lassen. Meine Tierärztin und ich haben jedoch, angesichts der vielen OPs, die Spike in den letzten Monaten hatte und der Größe der Knoten und ihrer Lage, von einer sofortigen Milz-OP abgesehen. Mein Mann und ich haben uns mit Spike erstmal 14 Tage Camping-Erholungsurlaub gegönnt, der uns allen dreien sehr gut getan hat. Sogar lange Spaziergänge von 30-45 Minuten waren möglich, ohne humpeln. Das Knie schien sich beruhigt zu haben und stabil zu sein während dieser Zeit, obwohl sich nur noch ein Pin und die Zuggurtung darin befanden.

Letzten Freitag war ich dann nochmal zu einer Kontroll-Sono der Milz mit Spike. Dabei hat sich die Milz als sehr durchwachsen gezeigt. Der Rat der Tierärztin, die den Ultraschall durchgeführt hat: Sofortige Entfernung, falls nicht schon Metastasen in der Leber existieren. Die Leber konnte an dem Tag nicht geschallt werden, da Spike gefressen hatte vorher.

Die Ergebnisse des Schalls habe ich an die Tierklinik geschickt und habe sehr kurzfristig für heute einen Termin bekommen. Am Wochenende kam dann noch hinzu, dass das Knie wieder einmal dick wurde. Pin Nr. 2 war locker und fing an zu wandern. Was würde passieren, wenn wir den letzten Pin auch noch entfernen müssen? Würde dann die Zuggurtung auch anfangen, zu wandern? Ist das Knie ohne jegliche Implantate schon stabil genug für normale Gehbelastung?

Dickes Knie und Verdacht auf Metastasen in der Leber, das waren keine guten Aussichten mit denen ich heute in die Tierklinik gefahren bin. Ich war auf das Schlimmste gefasst. Aber es kam dann doch ganz anders.

Erste Erleichterung: Bei der Sono in der Tierklinik hat sich gezeigt, die Leber ist „sauber“ sprich völlig unauffällig.

Zweite Erleichterung: Die beiden Knochenteile im Knie sind im oberen Teil mittlerweile so gut durchwachsen und verbunden, dass auf Implantate verzichtet werden kann. Der Pin, der Ärger macht, und die Zuggurtung konnten heute, in einer kurzen OP, mit zwei kleinen Schnitten entfernt werden. Noch 14 Tage Schonung und dann darf Spike wieder normale Aktivitäten aufnehmen ohne dass wir befürchten müssen dass im Knie wieder was kaputt geht. Das, worauf wir solange gewartet haben, ist endlich endlich wahr geworden!

Dritte Erleichterung: Nach langen Überlegungen und Gesprächen mit den Tierärzten der Klinik habe ich mich entschlossen, die Milz nicht entfernen zu lassen. Die Tierärzte in der Klinik schätzen die durchwachsene Milz bei einem Hund von Spikes Alter weniger problematisch ein, als die Tierärztin, bei der wir vorher zum Ultraschall waren. In seinem Alter (11,5 Jahre) wachsen Tumore in der Regel nicht mehr so schnell, dass sie sehr problematisch werden. Die Lebenserwartung eines Hundes seiner Größe und seines Gewichts hat er schon fast erreicht. Warum ihm jetzt im Alter noch eine solche OP zumuten?

Es gibt zwar auch sehr schnell wachsende Tumore, die aber bei 80 % der Hunde Blutwerte verändern. Diese Blutwerte wurden heute bei Spike nochmal bestimmt und sie sind unproblematisch. Zusätzlich wurde noch ein Röntgenbild vom Thorax gemacht, das auch ohne Befund war. Die Milz ist auch insgesamt nicht ungewöhnlich vergrössert. Das alles ist in die Entscheidung eingeflossen, bei Spike die Milz erstmal drin zu lassen. Sicherlich ist es trotz allem ein Risiko, aber ein relativ gut kalkulierbares, finde ich. Ende Oktober werden wir sicherheitshalber nochmal Milz und Leber in der Tierklinik schallen lassen. Wenn es gravierende Veränderungen gibt und mit einer OP seine Lebensqualität noch erhalten werden kann, würde ich dann einer Milz-Entfernung zustimmen.

Spike hat die Narkose in der Klinik, die zur Entfernung der Implantate aus dem Knie nötig war, wieder supergut verkraftet, ist relativ schnell aufgewacht und hat dafür die Heimfahrt komplett verschlafen im Auto. Gegen 17.00 Uhr waren wir daheim und er hatte nur noch eines im Sinn: FRESSEN!!! Spielzeug wurde gebracht, Plastiktüten angeschleppt, alles was für ihn erreichbar war und was er zu mir tragen konnte, um es gegen Futter zu tauschen. Das spielen wir sehr oft, damit ich ihm draussen, mit dem Signal TAUSCHEN etwas abnehmen kann, dass er nicht fressen soll. Natürlich hat er was zu fressen bekommen! Und ich vermute mal, dass es wie bei den 3 vorherigen OPs in dieser Klinik, auch im Magen drin bleibt. Obwohl Hunde nach OPs ja eigentlich am gleichen Tag nichts mehr zu fressen bekommen sollen. Aber Spike sieht das natürlich ganz anders. 😉

Ich bin sehr dankbar für die liebe Unterstützung vieler, die in den letzten Tagen an uns gedacht haben und für uns die Daumen gedrückt haben.

Spike ruht derweil schon auf der Couch mit genügend Fressen im Bauch. 🙂

Wieder Zuhause

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Artikel im Clicker-Magazin

Von Spike und mir gibt es einen Artikel in der neuen Ausgabe der Online-Zeitschrift Clicker-Magazin zum Thema „Aufbau und Einsatz einer „statischen“ intermediären Brücke im Tierarzttraining“.

Informationen zum Clicker-Magazin und zum Abonnement gibt es hier: http://www.clickermagazin.ch/

Update: 14.10.2013
Da die Links zu den Videos zum Artikel im Clicker-Magazin nicht richtig funktionieren, verlinke ich die Videos hier nochmal:

Aufbau statische iB mit Nasentouch:

Verschiedene statische Übungen mit statischer iB:

Passive Physio-Übung mit statischer iB:

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Update 13.08.2013

Die letzten 14 Tage waren wieder heftig. Vor zwei Wochen wurden in Spikes Milz bei einer Sonographie-Untersuchung 2 Knoten gefunden. Wir haben uns dazu entschlossen, die Milz trotzdem nicht gleich entfernen zu lassen, weil die letzte von den 6 OPs am Knie erst knappe 5 Wochen her war und wir Spike nicht schon wieder eine OP zumuten wollen. In ca. 4 Wochen soll nochmal geschallt werden, um zu schauen, ob die Knoten stark gewachsen sind und die Milz raus muss.

Ende letzter Woche wurde Spikes Knie wurde dick. Dann ging es an zwei Stellen auf und es kam Blut und Wundflüssigkeit heraus. Zum Glück kein Eiter. Als das Knie wieder abgeschwollen war, konnte Spike deutlich besser laufen.

Freitag dann entdecke ich beim Morgenspaziergang Metall, was aus dem Knie herausguckt. Der erste Verdacht, dass es die Zugurtung ist, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Es war einer der beiden Pins. Nachmittags lag die Empfehlung des Chirurgen der Tierklinik vor: Rausziehen. Davor haben meine Tierärztin und ich das Röntgenbild nochmal genau angeschaut. Zum Glück wird die Zugurtung von beiden Pins gehalten. Der Pin liess sich ohne Probleme ziehen. Er war total locker und hatte anscheinend dadurch, dass er sich bewegt hat im Knie, das Knie so gereizt, dass es dick geworden war.

Seitdem ist zum Glück erstmal wieder Ruhe eingekehrt und Spike läuft wieder relativ gut. Wir stehen jetzt bei 6 Wochen nach OP NR. 6 und insgesamt 8 Monaten Schonung (seit 23.11.12, Tag der 1. OP). 🙁 Zum Glück ist Spike immer noch fröhlich und dreht weder durch noch gibt er sich auf. 🙂

Hier Impressionen von unserem Spaziergang von heute nachmittag:

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Das neue Spielzeug

Neulich eine tolle Idee gesehen und gleich ausprobiert. Beschäftigung für einen Hund, der sich schonen muss und nicht soviel laufen darf, wie er gerne würde. 10 Minuten hat Spike gebraucht, um die in Zeitungspapier eingerollten Futterbrocken aus dem Ball zu fischen und auszupacken. Danach war er platt.

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Leckerli-Mikado

Leckerli-Mikado eine tolle Beschäftigungsidee mit ganz einfachen Mitteln aus dem Buch von Anja Jakob „Hundespiele für zu Hause“.

Röhren in verschiedenen Formen und Größen gibt es in jedem Baumarkt.

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Leckerlis und Trockenfutter rein in die Rohre und los geht es: Spike versucht, wie er an die Futterstücke heran kommen kann.

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Derzeit braucht er noch ein bisschen Unterstützung dabei, aber bald wird er es auch alleine schaffen. Dann kann man die Rohre komplizierter zusammenstecken. Ein einfaches Spiel, dass uns wohl noch lange Spaß machen wird. 🙂

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Suche nach Fencheltee

Nasenarbeit beschäftigt einen Hund artgerecht und ist eine gute Auslastungsmöglichkeit, wenn der Hund körperlich eingeschränkt ist und sich, z.B. aufgrund einer Operation am Knie, nicht zu viel bewegen darf. Spaziergänge sind 2 Tage nach der OP noch nicht sinnvoll, aber ein kurzes Suchspiel im Hof darf schon sein.

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Spike lernt lesen

Kann ein Hund lesen lernen? Sicherlich wird er kein Buch am Stück lesen können, aber er kann verschiedene Muster unterscheiden und somit kann man ihm auch beibringen, auf ein geschriebenes Signal zu reagieren.

Die Videos zeigen, wie Spike und ich das geübt haben. Bevor der Hund sich zuverlässig auf das geschriebene Wort SIT hinsetzt, braucht es natürlich einige Wiederholungen mehr, als im Video gezeigt.

Spike lernt lesen: SIT

Als zweites Wort lernt Spike DOWN zu „lesen“. PLATZ wäre von den Buchstaben her zu ähnlich wie SITZ, deshalb habe ich SIT und DOWN gewählt, weil das Wortmuster sich deutlicher voneinander unterscheidet.

Spike lernt lesen: DOWN

An der Unterscheidung von SIT und DOWN müssen wir noch üben, wenn sein operiertes Bein ausgeheilt ist. Zuviele Wechsel zwischen Sitzen und Hinlegen sind nicht gut für das Bein.

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Schreck in der Abendstunde

Spike hat, nachdem ich sein Knie routinemässig vorsichtig abgetastet habe, ob es warm ist oder schön kühl, fürchterlich gehumpelt und das Bein gar nicht mehr belastet, genauso wie Mittwoch letzte Woche.

Also ab in die Tierarztpraxis zum Röntgen. Aber schon beim kurzen Pinkel-Halt auf der Hinfahrt hat er das Bein dann wieder etwas belastet. Trotzdem röntgen vorgezogen von Freitag auf heute.

Es hat sich dann rausgestellt, dass der gebrochene Pin sich bewegt und vermutlich bei meinem vorsichtigen tasten ins Kniegelenk gepiekst hat. In der Praxis, als die Tierärztin das kontrolliert hat, hat Spike auch deutlich darauf reagiert.

Das Röntgenbild geht jetzt nach Wiesloch und der dortige Chirurg soll sich äussern, ob der Pin raus soll und ob er das selber machen will oder ob die Tierärztin das machen kann. Der Pin liegt so, dass man das mit örtlicher Betäubung machen kann, ohne Vollnarkose.

Die restlichen Pins liegen noch dort, wo sie sollen und die Heilung ist wohl weiter fortgeschritten, aber noch weit von wirklicher Belastbarkeit entfernt.

Also erstmal Teil-Entwarnung und weiter schonen.

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Abendliches Trainingsprogramm

Spike ist aufgrund der Kreuzbandriss-Operation nicht voll belastbar, aber man kann sich trotzdem die Zeit vertreiben, gemeinsam Spaß haben und sinnvolle Sachen trainieren.

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