5 Wochen mit Kimi

16 Wochen alt ist Kimi jetzt und seit 5 Wochen bei uns. Der Alltag hat sich einigermassen eingespielt.

Frühmorgens, nach dem Aufstehen, bekommt Spike eine Solo-Runde mit meinem Mann, während Kimi (hoffentlich) im Hof pinkelt und dann auf der Couch im Wohnzimmer weiterschläft. Langschläferin halt 😉

Wenn Spike wieder da ist, gibt es Futter für alle Vierbeiner: Spike, Kimi und Shakira. Fütterung getrennt, weil Kimi nur ALLES MEINS! kennt bei Futter. Klappt aber gut mittlerweile. Danach Frühstück für die Menschen und während der Woche gehe ich dann arbeiten, während mein selbständiger Mann daheim arbeitet. Er dreht dann erstmal mit Kimi noch eine Morgenrunde, damit sie unsere direkte Umgebung kennenlernen kann. Die Hunde sind tagsüber teilweise alleine, wenn er in der Werkstatt ist. Meist ruhen sie vor dem Ofen oder auf der Couch.

Mittagsrunde wird gemeinsam absolviert: Mann plus beide Hunde irgendwo alleine weit draussen im Feld. Klappt ganz gut. Kimi darf oft auch mal frei laufen und flitzen. Manchmal nervt sie Spike, aber es wird besser. Nach dem Spaziergang gibt es Kongs für die Hunde und danach Mittagsschlaf.

Nachmittags, wenn ich heimkomme, wird erstmal drum „gekämpft“, wer was tragen darf für mich und es gegen Futter tauschen darf. Dürfen natürlich immer beide was tragen! 🙂

Nach einer ruhigen Teestunde gehe ich dann erst mit Spike eine ruhige Feldrunde und danach mit Kimi eine Dorfrunde, damit sie sich an Menschen, Hunde, Autos, übliche Geräusche und Co. gewöhnt. Sie kann jetzt mit Unterstützung von mir, Menschen auch mal ruhig anschauen und nicht nur anbellen. 🙂 Autos sind kein wirkliches Thema mehr. Andere Hunde und Menshen werden wir noch eine ganze Weile üben müssen. Und TAUSCHEN ist immer mit im Programm, weil die kleine Sammlerin alles, was nur irgendwie aufzufinden ist, versucht zu fressen. Mittlerweile differenziert sie aber. Papiertaschentücher sind jetzt nicht mehr so wichtig und werden liegen gelassen. 🙂

Nach den Spaziergängen gibt es Fressen für alle. Dann Abendessen für die Menschen und danach eine Clickerrunde für die Hunde. Ist für mich noch sehr gewöhnungsbedürftig, mit beiden Hunden wirklich effektiv zu arbeiten. Aber es wird langsam.

Den Rest des Abends verbringen wir auf der Couch. Ich vor dem Laptop oder mit anderen Dingen und die Hunde schlafend.

Schwierig und nervig ist nach wie vor die Stubenreinheit. Oft zeigt sie durch laufen zur Tür an, dass sie raus muss. Wenn es kalt ist oder sehr nass, wenn bei Nachbarn Bauarbeiten stattfinden oder ansonsten komisches passiert, fällt es Kimi aber schwer sich draussen zu erleichtern. Vieles landet noch in der Wohnung. Leider auch vieles in den Kennels. Bis heute blieb Spikes Kennel verschont, aber heute abend musste doch der komplette Deckeninhalt in die Wäsche. Ich überlege langsam, ob ich ein Stück Rollrasen kaufe für die Wohnung. Wir warten alle auf den Frühling und hoffen, dass es ihr dann leichter fällt, Kot und Urin draussen abzusetzen. Druck in Form von rausbringen und draussen bleiben mit ihr, bringt gar nichts. Sie hält ein bis zuletzt und pinkelt dann erst recht in die Wohnung. Bisschen hat geholfen, Trockenfuttersuchen im Hof zu spielen, wobei da meist noch Brocken liegen bleiben. Die findet sie dann beim rausgehen immer mal wieder, so dass der Wunsch, raus zu gehen, stärker wird und dann kommt oft so nebenbei beim Suchen der Drang, doch noch was anderes zu machen.

Unser Übungsprogramm, was meist so nebenbei im Alltag läuft umfasst derzeit: Entspannungssignal konditionieren, TAUSCHEN, Menschen und Hunde anschauen, Hinlegen, Handtouch, Hochheben tolerieren, Bürsten tolerieren und Krallenzange nett finden und natürlich HIER (Rückruftraining).

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