14 Tage mit Kimi

14 Tage lebt Kimi jetzt schon bei uns. Wenn ich zurückblicke, dann ist in dieser Zeit ganz viel passiert.

imageSpike ist toll mit der Kleinen. Besser als ich es erwartet hätte. 4x hat er ihr sehr heftig deutlich gemacht, dass sie zu weit gegangen ist. Zu recht! An seinem Kong und seinem Futterbeutel hat sie nichts zu suchen. Das muss sie lernen. Und er hat es ihr gezeigt, ohne dass sie auch nur eine Schramme abbekommen hat. Bei Spielversuchen ist er noch arg grob, aber Kimi läßt sich nicht lange davon beeindrucken und sucht trotzdem immer wieder seine Nähe. Mittlerweile darf sie sogar mal an seinem Kong lutschen oder am Futterbeutel schnuffeln. Jede nette Interaktion der beiden wird von mir kommentiert, mit Lob oder Marker und Futter.

Kimis Stubenreinheit ist deutlich besser geworden, auch wenn immer noch was in der Wohnung landet auf der ausgelegten Zeitung. Immer wieder zeigt sie auch an, wenn sie raus muss.

Bei Futter kennt sie kein Zurückhalten, daran arbeiten wir.

Fahrende Autos sind nicht mehr ganz so zum fürchten, wie anfangs. Menschen sind immer noch gefährlich, das ist eine Baustelle, an der ich arbeite. Andere Hunde, ausser Spike und ihren Eltern und Geschwistern hat sie noch nicht kennengelernt. Da müssen wir auch noch was tun.

In den 14 Tagen haben wir hauptsächlich die Reaktion auf ihren Namen geübt, Anfassen und Hochheben tolerieren und Entspannungssignal konditioniert. Wichtig war mir auch, Ruhephasen einzuhalten, damit sie sich entspannen kann, was ihr manchmal sehr schwer fällt. Angefangen haben wir ein bisschen mit Nasentouch an der Hand und Rückruftraining. Die Schwerpunkte liegen aber noch auf den anderen Sachen.

imageSchön finde ich, dass Kimi sich selbständig mit Spielzeug beschäftigt. Sie trägt Spielzeug durch die Gegend, hüpft drauf, wälzt sich drauf, kaut drauf rum und schüttelt es tot und sie sucht mit Leidenschaft eingepacktes Futter. Das entlastet auch Spike, weil sie ihn dann nicht immer nervt und er auch mal seine Ruhe vor ihr hat.

Zusammen clickern mit beiden muss ich noch üben, das ist eine Herausforderung. Im Moment gibt es abwechselnd für beide einen Click beim üben.

Manchmal muss man sie Zwangsentspannen, wenn sie selber sich zu sehr reinsteigert in Aktivität und kein Ende findet. Das wird sicherlich irgendwann nicht mehr nötig sein, wenn das Entspannungssignal besser wirkt.

14 Tage Kimi und wir können uns ein Leben ohne das kleine Monster kaum noch vorstellen. Selbst Shakira, unsere Katze, die noch oft vor Kimi die Flucht ergreift, gewöhnt sich langsam an sie und läßt es sich nicht nehmen, ihre Ruheplätze aufzusuchen, wenn Kimi in der Nähe ist.

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