Spike 19.05.2003 – 09.03.2017

spike-2016

Im Alter von 15 Jahren und 15 Tagen, nachdem er fast 14 Jahre bei uns war, mussten wir Spike am 09.03.2017 einschläfern. Er hat plötzlich, ohne vorherige Symptome, Fressen und Trinken eingestellt und konnte sich nicht mehr selbständig auf den Beinen halten, geschweige denn laufen. Der Ultraschall ergab einen Verdacht auf Darmtumor. Er konnte zuhause, wo er sich immer sicher gefühlt hat, ganz ruhig die Seite wechseln und begleitet uns jetzt in unseren Herzen und unseren Gedanken.

Ich bin unendlich dankbar für die Zeit, die er mich begleitet hat, und für das, was ich von ihm und mit ihm lernen durfte. Ohne ihn hätte ich vermutlich niemals mit Clickertraining angefangen. Er hat mir eine neue Welt der Kommunikation eröffnet. Wir hatten gemeinsam soviel Spaß damit. Und durch ihn habe ich viele Menschen und Hunde kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte.

Mach’s gut mein Junge, mein großer Bär! Ich hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Spike 19.05.2003 – 09.03.2017

Vestibuläres Syndrom

Am Mittwochabend letzte Woche ist Spike beim Spaziergang umgefallen. Erster Verdacht: Er hat die extreme Hitze nicht verkraftet und Kreislaufprobleme. Zweiter Verdacht: Schlaganfall. Zum Glück war es dann doch wohl kein Schlaganfall, sondern ein vestibuläres Syndrom. Ein Ausfall des Gleichgewichtssinns. Sieht schlimm aus, aber die Erfolgsaussichten sind gut, dass der Hund wieder ohne größere Probleme laufen kann.

Hier gibt es einige Informationen zum Thema:
Tierarztpraxis am Schlagbaum: Vestibulärsyndrom

Spike hat medikamentöse Unterstützung in Form von Vitamin B (für die Nerven), Vertigoheel (gegen die Übelkeit) und homöopathische Unterstützung bekommen. Karsivan zur Durchblutungsförderung bekommt er schon länger. Und viel trinken soll er. Infusionen waren bei ihm nicht nötig.

Donnerstag war bei uns noch Schonprogramm angesagt. Spike war sehr wackelig auf den Beinen und seine Augen bewegten sich unruhig hin und her. Von Spikes Physiotherapeutin habe ich den Tipp bekommen, ihn nicht zu sehr zu schonen, sondern gerne auch mit ihm zu laufen, wenn er das anbietet. Freitag hat er dann schon wieder deutlich angezeigt, dass er mit spazieren gehen will und ist ca. 600m Strecke gelaufen. Am Wochenende hat er uns auch auf kurzen Spaziergängen (mehr war wegen der Hitze sowieso nicht möglich) begleitet. Sein Gangbild wurde von Mal zu Mal besser. Den Kopf hält er noch schief und er hat deshalb die Tendenz nach links zu laufen. Ein bisschen wackelig auf den Beinen ist er vor allen Dingen noch direkt nach dem Aufstehen. Im Video von Samstag läuft er viel viel besser, als ich es nach den paar Tagen erwartet hätte. 🙂

Heute waren wir in der Physiotherapiepraxis, wo er normalerweise einmal wöchentlich im Unterwasserlaufband seine Rentner-Reha absolviert. Heute habe ich stattdessen gelernt, wie ich ihn noch besser unterstützen kann, damit die Schiefhaltung des Kopfes sich zurückbildet und wie ich das Körpergefühl für seine linke Körperhälfte trainieren kann, damit er noch besser laufen kann.

Das folgende Video von Pepsi, einem 14,5 Jahre alten Hund, das ich bei youtube gefunden habe, zeigt eindrücklich, wie ein Hund nach einem vestibulären Syndrom aussieht und macht Mut, nicht aufzugeben, sondern den Hund zu unterstützen, damit er möglichst bald wieder relativ normal leben kann.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Vestibuläres Syndrom

13 Jahre mit Spike

Seit dem 19.05.2016 ist Spike nun 13 Jahre bei uns. Im Februar ist er 14 geworden.

Zu schaffen machen ihm seine Arthrosen. Mit Unterwasserlaufbandtraining, Akupunktur und Osteopathie versuche ich, seine Lebensqualität zu verbessern. Mental ist er immer noch sehr wach und freut sich über Spaziergänge mit und ohne Kimi und ganz besonders über Futterspiele jeglicher Art und Clicker-Sessions.

spike-13-kriegetag-2016-2

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für 13 Jahre mit Spike

Begrüßungsritual?

Nach einem Wochenende in Sornetan, wo ich bei clicker-trainer.ch eine Clicker-Trainer-Ausbildung mache, sind Kimi und ich am Sonntag spätabends heimgekommen. Die Überraschung: Sie steigt aus dem Auto aus, rennt an meinem Mann vorbei ins Wohnzimmer, um den schlafenden Spike zu begrüßen. Normalerweise hängt sie sehr an meinem Mann und ich hätte vermutet, dass sie ihn zuerst begrüßt. Scheinbar ist Spike aber für sie doch wichtiger als man im Alltag so denken würde. 🙂

Für einen 1,5 Jahre alten Hund, der fremde Menschen nicht an sich heran läßt, hat Kimi das Wochenende supergut gemeistert. Bei der Theorie hat sie im Körbchen entspannt unter meinem Tisch gelegen und bei den Mahlzeiten ebenso.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Begrüßungsritual?

12 Jahre Spike – 19.05.2015

Kriegetag! Seit 12 Jahren, seit dem 19.05.2003 ist Spike nun bei uns. Ein Senior ist er geworden. Aber er hat immer noch Spaß am Leben. Heute gab es für ihn und Kimi nach einem ausgiebigen Vormittagsschlaf, jeweils ein Paket mit diversen Leckereien zum auspacken, später den üblichen gefüllten Kong, eine Wobbler-Session im Hof (siehe Video) und am Nachmittag Vanilleis zum schlecken. Ein langer Spaziergang von Spike und mir alleine mit Beschäftigung unterwegs und eine ausgiebige Clickersession am Abend zum Abschluss. Ein Tag nach Spikes Geschmack. 🙂

2015-05-19-spike

2015-05-19-kimi

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für 12 Jahre Spike – 19.05.2015

Tut Kimi Spike gut?

Das hat mich heute eine Bekannte gefragt. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Was ich beobachte ist, dass die beiden weitgehend nebeneinander her leben. Ich beobachte, dass Spike Kimi ähnlich hin nimmt, wie er alle Katzen, die wir in den ganzen Jahren aufgenommen haben akzeptiert hat. Wenn ihm Kimi zu aufdringlich wird, zeigt er das deutlich, aber nicht allzu grob. Ansonsten ignoriert er sie weitgehend.

Zum Glück ist Kimi ein Hund, der sich gern und viel selber mit Spielzeug beschäftigt und Spike dadurch nicht so oft auf die Nerven geht. Und Spike hat kein Problem damit, dass alles was rumliegt an Hundesachen von Kimi bespielt wird. Ich vermute, Spike könnte gut auf Kimi verzichten, wenn man ihn fragen würde. Aber sie ist nun mal da und er fügt sich rein. Und zu einigen, seltenen Gelegenheiten, spielt er auch mal mit ihr.

Körperkontakt mit ihr ist nicht sein Ding. Aneinander kuscheln beim Schlafen geht für Spike gar nicht. Und für Kimi geht das auch nicht mehr, seit er ein paarmal, grobmotorisch wie er manchmal ist, sich halb auf sie hat fallen lassen beim Hinlegen. Seitdem arbeite ich dran, dass sie keine Attacke auf ihn unternimmt, wenn er zu uns ins Bett klettert. Es wird besser, aber wenn sie ihn mit ihrem „bösen Blick“ ansieht, traut er sich nicht mehr, ohne meinen Beistand, zu uns ins Bett zu kommen. Wenn genügend Platz ist, ist es kein Problem. Tagsüber liegen die beiden immer wieder auch mal ohne Probleme dort zusammen aber mit genügend Abstand.

Warum haben wir überhaupt einen zweiten Hund zu Spike aufgenommen? Wenn ich nicht zufällig in Kontakt mit dem ungeplanten Wurf meiner Tierärztin gekommen wäre, hätten wir ganz sicher keinen zweiten Hund. Kimi lief mir über den Weg und sie und ihre Schwester waren noch übrig. Gezielt gesucht nach einem zweiten Hund habe ich nicht und einen Welpen wollte ich sowieso nie. Und wenn ich Ute Blaschke-Bertolds Mehrhundeseminar vorher besucht hätte, hätte ich vermutlich keinen zweiten Hund zu Spike aufgenommen.

Aber da war Kimi und hat meinen Mann (O-Ton: Ich will keinen zweiten Hund!) im Sturm erobert. Einmal übers Gesicht geleckt, war es „unser“ Hund, obwohl mein Mann eigentlich mitgekommen ist, um mich davon abzuhalten einen zweiten Hund auszusuchen. Kimi war für ihn schon „unser Hund“, als ich noch lange gezweifelt habe, ob ich Spike damit etwas Gutes tue. Ob ich seine Lebensqualität damit nicht einschränke insbesondere im Alter. Die ersten beiden Nächte, nachdem wir Kimi zu uns geholt haben, habe ich mich schlaflos mit meinen Zweifeln herum geschlagen und war mir ganz und gar nicht sicher, ob dieser kleine Hund eine gute Idee war für Spike. Aber da war Kimi, dieses ängstliche kleine Hundemädchen, das nur noch flüchten wollte, als wir, die Fremden kamen. Und da war Kimi, die ein bisschen mutiger, einige Minuten später an Spikes Lefzen stoßen wollte, obwohl er einen Mauli getragen hat. Und die sich dann doch noch hat kuscheln und entspannen lassen hat auf meinem Schoß.

Jetzt ist sie schon ein Jahr und zwei Monate bei uns und wir Menschen können es uns ohne sie gar nicht mehr vorstellen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Clicker-Sessions mit zwei Hunden sind auch nicht einfach für mich. Da muss ich sehr an mir arbeiten, um das gut hinzubekommen. Und jeder von unseren Hunden hat seine speziellen Baustellen, die bearbeitet werden müssen. Das kostet auch Zeit und Nerven. Vor allem, wenn ich nach einem langen Arbeitstag heimkomme.

Ob Spike Kimi vermissen würde, wenn sie nicht mehr da wäre? Ich vermute eher nicht. Aber er toleriert es, dass sie da ist und ich versuche, sein Leben so zu gestalten, dass er möglichst wenig Einschränkungen durch Kimi hat. Er bekommt Einzelspaziergänge mit mir, obwohl das bedeutet, dass ich die doppelte Zeit brauche für ihn und für Kimi. Das ist nicht immer einfach im Alltag, aber wichtig für seine Lebensqualität, dass er auch immer wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit genießen kann, die er ja vorher jahrelang hatte.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Tut Kimi Spike gut?

Balance-Board

Wir haben heute ein neues „Spielzeug“ das erste Mal beclickert. Drei Sessions gab es für Spike und Kimi zusammen. Das gemeinsame Clickern ist schon besser geworden, aber sicher noch ausbaufähig. 😉

Für nachfolgende Sessions muss ich das Balance-Board noch mit irgendwas bekleben, dass die Hunde nicht so abrutschen.

Session 1:

Session 2:

Session 3:

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Balance-Board

Sonnenschein und Kirschblüte am Grundstück

Heute entspannter Aufenthalt für Menschen und Hunde auf dem Grundstück bei strahlendem Sonnenschein und blühenden Kirschbäumen im Umfeld. Eigentlich ist nichts spektakuläres passiert. Das Video zeigt zwei Hunde, die miteinander laufen und schnuffeln.

Denn Highlights passieren in der Regel dann, wenn man gerade mal nicht filmt. Die heutigen Highlights: Kimi hat sehr netten Kontakt zu einem Menschen am Zaun gehabt, den sie vor einigen Wochen noch arg verbellt hat 🙂 und Spike und Mio, ein sehr netter Podenco, den Spike beim letzten Treffen noch nicht besonders nah ertragen konnte, haben sich heute Nase an Nase durch den Zaun beschnuffelt. 🙂 Und ich freue mich immer noch, wenn ich sehe, dass Spike jetzt ohne Beinling laufen kann 🙂

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Sonnenschein und Kirschblüte am Grundstück

„Einfach“ geht bei uns scheinbar nicht

Zumindest wenn man sich unsere letzten 1,5 Jahre anschaut. Den 7. OPs von Spikes Knie ist am 18.02.14 die 8. OP gefolgt. Das letzte Stück abgebrochener Pin, dass noch im Knie steckte, musste auch noch raus. Das Knie hat über Wochen vor sich hin gesuppt wegen dem Pin. Zum Glück musste zum Entfernen des Pins der Knochen nicht angefräst werden, so dass die Stabilität nicht gefährdet ist.

Spike hat die OP sehr gut weggesteckt. Nur für  mich war der Stress der letzten Monate wohl ein bisschen viel und ich habe mir eine Gürtelrose im Gesicht zugezogen und musste 6 Tage ins Krankenhaus.

Am Tag meiner Entlassung hat Spike sich selber die Fäden an der OP-Wunde gezogen. Leider zu früh. 🙁 Die Wundränder klafften und man konnte bis auf den Knochen durch gucken. Wir sind direkt zur Tierärztin gefahren, als ich aus dem Krankenhaus kam und haben die Wunde geklammert. Die Klammern haben leider nicht alle gehalten. Ein großes Loch musste so zuheilen. Es  hat einige Wochen gedauert, aber dank medizinischem Honig und Pyolysin-Salbe haben wir es geschafft. Die Wunde ist endlich abgeheilt und am 02.04.14 konnte Spike das erste Mal wieder aufs Unterwasserlaufband. Es wird eine Weile dauern, bis seine Muskeln wieder aufgebaut sind. Aber das schaffen wir bestimmt auch noch.

Kimi ist jetzt ein halbes Jahr alt. Seit der Frühling eingekehrt ist und es draussen sonnig und warm ist, hat sich das Problem mit der Stubenreinheit fast von selber erledigt. Ganz selten passiert nochmal was drinnen. Kimi kannte so warme Temperaturen draussen ja bisher noch nicht. Sie genießt die Sonnenstrahlen bei uns im Hof auf der Bank. Gemeinsam mit Spike aber auch alleine.

kimi-spike-bank-sonne-2014kimi-bank-sonne-2014

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für „Einfach“ geht bei uns scheinbar nicht

Maulringen

Spike und Kimie haben ein Lieblingsspiel, dass sie oft miteinander spielen: Maulringen.

 

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Maulringen