Begrüßungsritual?

Nach einem Wochenende in Sornetan, wo ich bei clicker-trainer.ch eine Clicker-Trainer-Ausbildung mache, sind Kimi und ich am Sonntag spätabends heimgekommen. Die Überraschung: Sie steigt aus dem Auto aus, rennt an meinem Mann vorbei ins Wohnzimmer, um den schlafenden Spike zu begrüßen. Normalerweise hängt sie sehr an meinem Mann und ich hätte vermutet, dass sie ihn zuerst begrüßt. Scheinbar ist Spike aber für sie doch wichtiger als man im Alltag so denken würde. :-)

Für einen 1,5 Jahre alten Hund, der fremde Menschen nicht an sich heran läßt, hat Kimi das Wochenende supergut gemeistert. Bei der Theorie hat sie im Körbchen entspannt unter meinem Tisch gelegen und bei den Mahlzeiten ebenso.

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12 Jahre Spike – 19.05.2015

Kriegetag! Seit 12 Jahren, seit dem 19.05.2003 ist Spike nun bei uns. Ein Senior ist er geworden. Aber er hat immer noch Spaß am Leben. Heute gab es für ihn und Kimi nach einem ausgiebigen Vormittagsschlaf, jeweils ein Paket mit diversen Leckereien zum auspacken, später den üblichen gefüllten Kong, eine Wobbler-Session im Hof (siehe Video) und am Nachmittag Vanilleis zum schlecken. Ein langer Spaziergang von Spike und mir alleine mit Beschäftigung unterwegs und eine ausgiebige Clickersession am Abend zum Abschluss. Ein Tag nach Spikes Geschmack. :-)

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Tut Kimi Spike gut?

Das hat mich heute eine Bekannte gefragt. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Was ich beobachte ist, dass die beiden weitgehend nebeneinander her leben. Ich beobachte, dass Spike Kimi ähnlich hin nimmt, wie er alle Katzen, die wir in den ganzen Jahren aufgenommen haben akzeptiert hat. Wenn ihm Kimi zu aufdringlich wird, zeigt er das deutlich, aber nicht allzu grob. Ansonsten ignoriert er sie weitgehend.

Zum Glück ist Kimi ein Hund, der sich gern und viel selber mit Spielzeug beschäftigt und Spike dadurch nicht so oft auf die Nerven geht. Und Spike hat kein Problem damit, dass alles was rumliegt an Hundesachen von Kimi bespielt wird. Ich vermute, Spike könnte gut auf Kimi verzichten, wenn man ihn fragen würde. Aber sie ist nun mal da und er fügt sich rein. Und zu einigen, seltenen Gelegenheiten, spielt er auch mal mit ihr.

Körperkontakt mit ihr ist nicht sein Ding. Aneinander kuscheln beim Schlafen geht für Spike gar nicht. Und für Kimi geht das auch nicht mehr, seit er ein paarmal, grobmotorisch wie er manchmal ist, sich halb auf sie hat fallen lassen beim Hinlegen. Seitdem arbeite ich dran, dass sie keine Attacke auf ihn unternimmt, wenn er zu uns ins Bett klettert. Es wird besser, aber wenn sie ihn mit ihrem „bösen Blick“ ansieht, traut er sich nicht mehr, ohne meinen Beistand, zu uns ins Bett zu kommen. Wenn genügend Platz ist, ist es kein Problem. Tagsüber liegen die beiden immer wieder auch mal ohne Probleme dort zusammen aber mit genügend Abstand.

Warum haben wir überhaupt einen zweiten Hund zu Spike aufgenommen? Wenn ich nicht zufällig in Kontakt mit dem ungeplanten Wurf meiner Tierärztin gekommen wäre, hätten wir ganz sicher keinen zweiten Hund. Kimi lief mir über den Weg und sie und ihre Schwester waren noch übrig. Gezielt gesucht nach einem zweiten Hund habe ich nicht und einen Welpen wollte ich sowieso nie. Und wenn ich Ute Blaschke-Bertolds Mehrhundeseminar vorher besucht hätte, hätte ich vermutlich keinen zweiten Hund zu Spike aufgenommen.

Aber da war Kimi und hat meinen Mann (O-Ton: Ich will keinen zweiten Hund!) im Sturm erobert. Einmal übers Gesicht geleckt, war es „unser“ Hund, obwohl mein Mann eigentlich mitgekommen ist, um mich davon abzuhalten einen zweiten Hund auszusuchen. Kimi war für ihn schon „unser Hund“, als ich noch lange gezweifelt habe, ob ich Spike damit etwas Gutes tue. Ob ich seine Lebensqualität damit nicht einschränke insbesondere im Alter. Die ersten beiden Nächte, nachdem wir Kimi zu uns geholt haben, habe ich mich schlaflos mit meinen Zweifeln herum geschlagen und war mir ganz und gar nicht sicher, ob dieser kleine Hund eine gute Idee war für Spike. Aber da war Kimi, dieses ängstliche kleine Hundemädchen, das nur noch flüchten wollte, als wir, die Fremden kamen. Und da war Kimi, die ein bisschen mutiger, einige Minuten später an Spikes Lefzen stoßen wollte, obwohl er einen Mauli getragen hat. Und die sich dann doch noch hat kuscheln und entspannen lassen hat auf meinem Schoß.

Jetzt ist sie schon ein Jahr und zwei Monate bei uns und wir Menschen können es uns ohne sie gar nicht mehr vorstellen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Clicker-Sessions mit zwei Hunden sind auch nicht einfach für mich. Da muss ich sehr an mir arbeiten, um das gut hinzubekommen. Und jeder von unseren Hunden hat seine speziellen Baustellen, die bearbeitet werden müssen. Das kostet auch Zeit und Nerven. Vor allem, wenn ich nach einem langen Arbeitstag heimkomme.

Ob Spike Kimi vermissen würde, wenn sie nicht mehr da wäre? Ich vermute eher nicht. Aber er toleriert es, dass sie da ist und ich versuche, sein Leben so zu gestalten, dass er möglichst wenig Einschränkungen durch Kimi hat. Er bekommt Einzelspaziergänge mit mir, obwohl das bedeutet, dass ich die doppelte Zeit brauche für ihn und für Kimi. Das ist nicht immer einfach im Alltag, aber wichtig für seine Lebensqualität, dass er auch immer wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit genießen kann, die er ja vorher jahrelang hatte.

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Balance-Board

Wir haben heute ein neues „Spielzeug“ das erste Mal beclickert. Drei Sessions gab es für Spike und Kimi zusammen. Das gemeinsame Clickern ist schon besser geworden, aber sicher noch ausbaufähig. 😉

Für nachfolgende Sessions muss ich das Balance-Board noch mit irgendwas bekleben, dass die Hunde nicht so abrutschen.

Session 1:

Session 2:

Session 3:

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Sonnenschein und Kirschblüte am Grundstück

Heute entspannter Aufenthalt für Menschen und Hunde auf dem Grundstück bei strahlendem Sonnenschein und blühenden Kirschbäumen im Umfeld. Eigentlich ist nichts spektakuläres passiert. Das Video zeigt zwei Hunde, die miteinander laufen und schnuffeln.

Denn Highlights passieren in der Regel dann, wenn man gerade mal nicht filmt. Die heutigen Highlights: Kimi hat sehr netten Kontakt zu einem Menschen am Zaun gehabt, den sie vor einigen Wochen noch arg verbellt hat :-) und Spike und Mio, ein sehr netter Podenco, den Spike beim letzten Treffen noch nicht besonders nah ertragen konnte, haben sich heute Nase an Nase durch den Zaun beschnuffelt. :-) Und ich freue mich immer noch, wenn ich sehe, dass Spike jetzt ohne Beinling laufen kann :-)

 

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„Einfach“ geht bei uns scheinbar nicht

Zumindest wenn man sich unsere letzten 1,5 Jahre anschaut. Den 7. OPs von Spikes Knie ist am 18.02.14 die 8. OP gefolgt. Das letzte Stück abgebrochener Pin, dass noch im Knie steckte, musste auch noch raus. Das Knie hat über Wochen vor sich hin gesuppt wegen dem Pin. Zum Glück musste zum Entfernen des Pins der Knochen nicht angefräst werden, so dass die Stabilität nicht gefährdet ist.

Spike hat die OP sehr gut weggesteckt. Nur für  mich war der Stress der letzten Monate wohl ein bisschen viel und ich habe mir eine Gürtelrose im Gesicht zugezogen und musste 6 Tage ins Krankenhaus.

Am Tag meiner Entlassung hat Spike sich selber die Fäden an der OP-Wunde gezogen. Leider zu früh. :-( Die Wundränder klafften und man konnte bis auf den Knochen durch gucken. Wir sind direkt zur Tierärztin gefahren, als ich aus dem Krankenhaus kam und haben die Wunde geklammert. Die Klammern haben leider nicht alle gehalten. Ein großes Loch musste so zuheilen. Es  hat einige Wochen gedauert, aber dank medizinischem Honig und Pyolysin-Salbe haben wir es geschafft. Die Wunde ist endlich abgeheilt und am 02.04.14 konnte Spike das erste Mal wieder aufs Unterwasserlaufband. Es wird eine Weile dauern, bis seine Muskeln wieder aufgebaut sind. Aber das schaffen wir bestimmt auch noch.

Kimi ist jetzt ein halbes Jahr alt. Seit der Frühling eingekehrt ist und es draussen sonnig und warm ist, hat sich das Problem mit der Stubenreinheit fast von selber erledigt. Ganz selten passiert nochmal was drinnen. Kimi kannte so warme Temperaturen draussen ja bisher noch nicht. Sie genießt die Sonnenstrahlen bei uns im Hof auf der Bank. Gemeinsam mit Spike aber auch alleine.

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Maulringen

Spike und Kimie haben ein Lieblingsspiel, dass sie oft miteinander spielen: Maulringen.

 

 

 

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5 Wochen mit Kimi

16 Wochen alt ist Kimi jetzt und seit 5 Wochen bei uns. Der Alltag hat sich einigermassen eingespielt.

Frühmorgens, nach dem Aufstehen, bekommt Spike eine Solo-Runde mit meinem Mann, während Kimi (hoffentlich) im Hof pinkelt und dann auf der Couch im Wohnzimmer weiterschläft. Langschläferin halt 😉

Wenn Spike wieder da ist, gibt es Futter für alle Vierbeiner: Spike, Kimi und Shakira. Fütterung getrennt, weil Kimi nur ALLES MEINS! kennt bei Futter. Klappt aber gut mittlerweile. Danach Frühstück für die Menschen und während der Woche gehe ich dann arbeiten, während mein selbständiger Mann daheim arbeitet. Er dreht dann erstmal mit Kimi noch eine Morgenrunde, damit sie unsere direkte Umgebung kennenlernen kann. Die Hunde sind tagsüber teilweise alleine, wenn er in der Werkstatt ist. Meist ruhen sie vor dem Ofen oder auf der Couch.

Mittagsrunde wird gemeinsam absolviert: Mann plus beide Hunde irgendwo alleine weit draussen im Feld. Klappt ganz gut. Kimi darf oft auch mal frei laufen und flitzen. Manchmal nervt sie Spike, aber es wird besser. Nach dem Spaziergang gibt es Kongs für die Hunde und danach Mittagsschlaf.

Nachmittags, wenn ich heimkomme, wird erstmal drum „gekämpft“, wer was tragen darf für mich und es gegen Futter tauschen darf. Dürfen natürlich immer beide was tragen! :-)

Nach einer ruhigen Teestunde gehe ich dann erst mit Spike eine ruhige Feldrunde und danach mit Kimi eine Dorfrunde, damit sie sich an Menschen, Hunde, Autos, übliche Geräusche und Co. gewöhnt. Sie kann jetzt mit Unterstützung von mir, Menschen auch mal ruhig anschauen und nicht nur anbellen. :-) Autos sind kein wirkliches Thema mehr. Andere Hunde und Menshen werden wir noch eine ganze Weile üben müssen. Und TAUSCHEN ist immer mit im Programm, weil die kleine Sammlerin alles, was nur irgendwie aufzufinden ist, versucht zu fressen. Mittlerweile differenziert sie aber. Papiertaschentücher sind jetzt nicht mehr so wichtig und werden liegen gelassen. :-)

Nach den Spaziergängen gibt es Fressen für alle. Dann Abendessen für die Menschen und danach eine Clickerrunde für die Hunde. Ist für mich noch sehr gewöhnungsbedürftig, mit beiden Hunden wirklich effektiv zu arbeiten. Aber es wird langsam.

Den Rest des Abends verbringen wir auf der Couch. Ich vor dem Laptop oder mit anderen Dingen und die Hunde schlafend.

Schwierig und nervig ist nach wie vor die Stubenreinheit. Oft zeigt sie durch laufen zur Tür an, dass sie raus muss. Wenn es kalt ist oder sehr nass, wenn bei Nachbarn Bauarbeiten stattfinden oder ansonsten komisches passiert, fällt es Kimi aber schwer sich draussen zu erleichtern. Vieles landet noch in der Wohnung. Leider auch vieles in den Kennels. Bis heute blieb Spikes Kennel verschont, aber heute abend musste doch der komplette Deckeninhalt in die Wäsche. Ich überlege langsam, ob ich ein Stück Rollrasen kaufe für die Wohnung. Wir warten alle auf den Frühling und hoffen, dass es ihr dann leichter fällt, Kot und Urin draussen abzusetzen. Druck in Form von rausbringen und draussen bleiben mit ihr, bringt gar nichts. Sie hält ein bis zuletzt und pinkelt dann erst recht in die Wohnung. Bisschen hat geholfen, Trockenfuttersuchen im Hof zu spielen, wobei da meist noch Brocken liegen bleiben. Die findet sie dann beim rausgehen immer mal wieder, so dass der Wunsch, raus zu gehen, stärker wird und dann kommt oft so nebenbei beim Suchen der Drang, doch noch was anderes zu machen.

Unser Übungsprogramm, was meist so nebenbei im Alltag läuft umfasst derzeit: Entspannungssignal konditionieren, TAUSCHEN, Menschen und Hunde anschauen, Hinlegen, Handtouch, Hochheben tolerieren, Bürsten tolerieren und Krallenzange nett finden und natürlich HIER (Rückruftraining).

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Erstes Zerrspiel von Spike und Kimi

Heute nachmittag haben es die beiden geschafft, zusammen zu zergeln. Ich habe mich riesig gefreut, weil ich das nicht für möglich gehalten habe. Aber hier der Beweis:

 

 

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Gemeinsamer Freilauf

Heute waren wir auf dem gepachteten, komplett eingezäunten Grundstück und Spike konnte zusammen mit Kimi ohne Leine laufen. Es gab viel zu schnüffeln für die beiden, aber für ein kleines gemeinsames Spiel konnten sie sich auch begeistern.

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